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PYROTECHNISCHE EFFEKTWERFER

PYROTECHNISCHE EFFEKTWERFER sind im Allgemeinen besser als „Konfetti-Kanonen“ bekannt. Diese Bezeichnung ist aber etwas irreführend, da außer Konfetti auch zahlreiche andere Produkte wie Holy-Powder, Luftschlangen (auch „Streamer“ genannt) oder kleine, leichte, weiche Werbegeschenke, etc. verschossen werden können.

Der Großteil derartiger Effekte wird heutzutage aber nicht mehr pyrotechnisch verschossen, sondern mit Hilfe von Druckluft-Shootern. Der wesentliche Vorteil der Druckluft-Shooter liegt darin, dass juristisch gesehen kein pyrotechnischer Effekt gezündet, bzw. auch keine feuergefährliche Handlung stattfindet. Somit muss die Verwendung von Druckluft-Shootern, auch in Versammlungsstätten, nicht angezeigt, bzw. genehmigt werden. Bei pyrotechnische Effektwerfen hingegen, kommt man um das entsprechende Genehmigungs-Verfahren nicht herum. (Mehr Infos hierzu in der Rubrik Material-Verkauf -> Konfetti- und Streamer-Effekte)

In einigen Ausnahmefällen sind pyrotechnische Effektwerfer aber trotzdem die bessere Wahl, z. B. dann, wenn es auf eine kompaktere Bauweise des Effekts oder Regen-dichte Hülsen ankommt. Die Effektwerfer bestehen aus einen Papp- oder Kunststoff-Rohr, dass auf der Unterseite verschlossen ist. Teilweise haben sie auch einen speziellen Fuß, der in zugehörige Schienen-Systeme eingeschoben werden kann. Z. B. von Gammon oder Europla. Dies ermöglicht eine extrem schnelle und einfache Montage.

Unten im Effektwerfer befindet sich ein el. Anzünder, zusammen mit einer Treibladung (in der Regel NC-Watte). Darüber ist ein „Treibspiegel“ fixiert, der die Ausstoßladung in Position hält und leicht verdämmt. Der Rest des Effektwerferes ist mit dem eigentlichen Effektmaterial gefüllt (Holypowder, Papierschnee, Streamer, Stein- und Spltter-Immitat, Werbegeschenke, Film- und Theater-Staub, Fahnen, etc.) Ganz oben verhindert ein Deckel oder eine Folien-Abdeckung dass der Inhalt vorzeitig herausfällt.

Bei der Zündung verbrennt die Treibladung schlagartig und der entstehende Überdruck schießt die Effektladung ca. 3-10 Meter weit heraus. Die Ausstoßweite ist hierbei abhängig von der Bauweise des Effektwerfers, vom Mengen-Verhältnis zwischen Treibladung und Effektladung und vom Flugverhalten der Effektladung.
Fertig vom Hersteller befüllte Effektwerfer sind in der Regel in der Kategorie T1 angesiedelt und somit frei verkäuflich ab 18 Jahren. Hierbei sind Farben / Formen / Größen der Effekt-Ladung zumeist auf eine kleine Auswahl an Standard-Produkten beschränkt. Sonderanfertigungen sind zwar möglich, erfordern aber in der Regel größere Stückzahlen und haben längere Lieferzeiten.

Leere Effektwerfer zum selber-befüllen sind in der Kategorie T2 angesiedelt und können daher nur an Personen mit Fachkenntnissen gemäß SprengG. abgegeben werden. Wer pyrotechnische Effektwerfer selber befüllen will, sollte unbedingt beachten, dass er das vom Hersteller angegebene Maximal-Gewicht der Effektladung nicht überschreitet (Berstgefahr) und dass als Effektladung ausschließlich schwer entflammbares, bzw. unbrennbares Material verwendet wird. Außerdem sollte in der Regel nur Material verwendet werden, von dem beim Herabfallen keine Gefährdung ausgeht. Also z. B. keine schweren oder spitzen Gegenstände. Andernfalls bedarf es einer gesonderten Gefährdungs-Beurteilung und vergrößerter Sicherheitsabstände.

Weitere Infos und Preise für verschiedene pyrotechnische Effektwerfer können wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden. Natürlich beraten wir sie auch gerne persönlich.

Für weitere Informationen zu diesem Produkt kontaktieren Sie uns!